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  • Felix

Erster Tag im Konvoi

Aktualisiert: 21. Aug. 2023


Der Zeitpaln des Konvois für den heutigen Tag hat vorgegeben, dass wir erst um 16 Uhr in Motala ablegen. Deshalb hatten wir bis dahin Zeit das Motorenmuseum direkt beim Hafen zu besichtigen. Dabei handelt es sich um eine sehr umfangreiche Sammlung von alten Motoren, Fernseh- sowie Radiogeräten aber vor allem eine Sammlung von alten KFZ. Dort ist unter anderem der erste LKW Schwedens (um 1900), eines der ältesten Elektro-Autos (1908) und das königliche Moped, eine weiße Puch Florida, die der jetzige König Schwedens in seiner Jugend besessen hat, ausgestellt.



Um 16 Uhr sind wir dann mit 5 anderen Segelbooten auf dem Göta-Kanal gestartet. Weil aber nur maximal vier Boote in eine Schleusenkammer passen, wurden wir vom Schleusenwärter in zwei "Schleusengruppen" von je 3 Booten aufgeteilt. Mit uns in der Gruppe waren zwei deutsche Familien, denen wir das ein oder andere Mal während unseres Aufenthaltes am Vättern-See schon einmal begegnet sind. Dabei zeigte sich ein äußerst positiver Aspekt des Konvoi-Schleusens, nämlich nette Konversationen in der Schleusenkammer mit anderen Schiffsbesatzungen.

Nach der ersten Schleuse und ein paar Brücken sind wir am Grab des Kanal Erbauers, Balzar von Platen, der in Motala direkt neben dem Göta-Kanal beerdigt wurde, vorbeigefahren. Danach mussten wir in dem Hafen Motala Verkstad vor einem engen Kanalabschnitt lange warten, bis das Passagierschiff Diana uns passiert hat. Als wir in die oberste Schleuse einer Schleusentreppe eingeschleust wurden, war es schon fast 18 Uhr und wir hatten noch die Schleusentreppe aus fünf Schleusen und die Überqueerung des Boren-Sees vor uns.

In dem vorgesehenen Nachtanleger in Borensberg, von dem es morgen um 9 Uhr Früh gleich weitergeht, sind wir erst um halb neun angekommen, was uns aber nicht davon abgehalten hat, noch einen deftigen Grillabend zu veranstalten.


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