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  • Felix

Der Höhepunkt ist erreicht


Heute haben wir auch mit der Eskapade den Obelisken kurz nach Vassbaken passiert. Kurz darauf führt die nächste Schleuse das letzte mal aufwärts in den Viken See. Diese Schleuse ist etwas ganz Besonderes. Zum einen, weil sie im Vergleich zu allen anderen extrem niedrig ist und nur einen Höhenunterschied von geschätzt einem halben Meter überbrückt und zum anderen, weil sie vom Schleusenwärter händisch betrieben wird. Zum Öffnen und Schließen der Schleusentore muss jedes Tor einzeln gekurbelt werden. Dabei habe ich dem Schleusenwerter unter die Arme gegriffen.

Danach haben wir den Viken See überquert. Kurzzeitig haben wir versucht auf dem See zu segeln, es aber bald wieder bleiben lassen, weil der Wind nicht ausgereicht hat.

Zwischen Viken See und Vättern See ist der Göta Kanal nicht gegraben, sondern Verläuft durch die Ausläufer der beiden Seen. Das lässt vermuten, dass der Kanal dort relativ breit ist. Wie wir heute feststellen mussten, ist dem nicht so und hier befindet sich der bis jetzt engste Streckenabschnitt.

Dabei ist das Fahrwasser meist auf einer Seite durch Tonnen begrenzt, hinter denen man Steine und kleine Inseln aus dem Wasser ragen sieht. Auf der anderen Seite ist die Begrenzung dann eine Kanalmauer, die stellenweise unter der Wasseroberfläche liegt, so dass nur noch die Boller aus dem Wasser schauen. An einer Stelle war der Kanal heute so eng, dass wir bezweifelt haben, dass eine zweite Eskapade uns passieren könnte, geschweigedenn ein größeres Boot.



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